Das Grundstück

Ein Grundstück am Meer können wir uns nicht leisten. Schlicht und ergreifend unbezahlbar. So viele Leben um das wieder reinzuholen hat noch nicht einmal eine Katze.

Ein zwei Beispiele gefällig:

  • 20 Meter breit und 240 Meter lang. Die 20 Meter (nicht die 240) sind am Strand. 750.000 Euro
  • 150 Meter am Strand und ca. 320 Meter ins Land. 4,8 Millionen Euro
  • 56 Meter am Meer und 140 Meter ins Landesinnere. Die 56 Meter am Meer schimpfen sich als Strand. Ist aber keiner. Nur Felsen. Unser Nachbargrundstück nach unten in Richtung Meer. 1 Million Euro

Also bleibt es beim angedachten Grundstück was ja bis November reserviert ist.

Blick von unten

Das 50 mal 65 meter große Grundstück (3250 Quadratmeter) ist ein wenig eng für das Projekt aber wird reichen. Nach Süden hin wäre Meerblick, wenn da nicht eine alte, ungenutzte und zugewucherte Gummiplantage im Weg wäre. Scheinbar wäre der Besitzer auch einverstanden dort zu roden. Aber damit warten wir ab bis die Anlage kurz vor Fertigstellung ist.

Da isses.

Und wer weiß… vielleicht findet sich eine Möglichkeit, das zweite Grundstück daneben mit zu erwerben…

das Wären dann 7800 Quadratmeter

Einkaufen

Weil Lutz (vom Palm Beach Resort wo ich untergekommen bin) auf das Festland gefahren ist bin ich einfach mit um mal zu sehen was es so gibt. Der örtliche “Makro” ist vergleichbar mit unserer Metro oder Fegro. Du kriegst hier alles. Und wenn Du einfach so mitten drin aufwachen würdest könntest Du kaum ein Unterschied zu unserem Großmarkt feststellen.

OK: ja… es gibt schon Sachen die bei uns anders sind…

Ananas 1,10€ pro Stück. Garantiert nicht importiert
Wein aus der Tüte. 10 Euro pro Liter
EIne Wassermelone 60 Cents

Alles was örtlich ist, kriegst Du billig. Aber wehe es wird importiert…

Eine Flasche Franziskaner Hefeweizen 3,80. zzgl. MwSt… ich könnte heulen

Nur die Präsentation und Bedienungsweise von Fleisch ist etwas gewöhnungsbedürftig…

Lecker Hackfleisch. Ein Pfund? Zwei? Mach doch selber
Hänchen Brüste? Knochenlose Hänchen Beine?

Woher kommt das Material?

Du hast viele Möglichkeiten, das Baumaterial zu besorgen:

  1. Wenn Du Thai kannst, das Material beim jeweils passenden und günstigsten Anbieter kaufen. Statt ein Baustoffhändler der eher eine Apotheke ist, jeweils beim spezialisierten Unternehmen. Die liefern teils zum Hafen und Teils musst Du Dich selber drum kümmern. Preis so am besten. Es kommt aber Transportstress dazu
  2. Selber auf dem Festland besorgen beim Baustoffhändler. Der liefert das Material an den Hafen und dort wird es auf ein ehemaliges Fischerboot verladen und am Folgetag geliefert. Du musst dann die Leute und die Transportmöglichkeit bereit haben um auszuladen und zum Grundstück zu kommen. Preis des Materials plus Transport: OK
  3. Selber beim Baumarkt vor Ort auf der Insel bestellen. Der Liefert bis zum Grundstück. Zeitnah und risikofrei. Preis: das doppelte
  4. Die Baufirma machen lassen. Preis: nicht zu kontrollieren. Sicher zu teuer. Und die Firma wird das günstigste Material nehmen. Nein Danke.
Detail beim Baustoffhändler. Der hat wirklich alles und spricht gutes Englisch
Eine Auswahl an Pflastersteine die gleichzeitig als Gehweg dient
Brauchst Du Fliesen? Ziegel? Zement? Alles da.

Der erste “Arbeitsausflug”

Bereits am 8. August 2020, zwei Wochen nach dem “JA” fand ich mich in Thailand wieder. Ein Anwalt treffen in Pattaya. Der Besuch war nicht erfolgreich. Chemie hat nicht gestimmt.

Die überfahrt mit dem Speedboat kann eine nasse Angelegenheit werden

Dann ab auf die Insel und erstes Gespräch mit dem Besitzer des Grundstückes. Eine sehr angesehene Person hier auf der Insel. Wir haben uns geeinigt und vereinbart, er würde das Grundstück bis November reservieren. Kostenfrei (das ist unüblich. Normal werden 10% Anzahlung verlangt).

Dann noch viele Gespräche auf der Insel mit möglichen Baufirmen und ein Besuch in Trat auf dem Festland um den örtlichen Baustoffhändler und den Makro kennen zu lernen.

Die Entscheidung

…was nach vielen Gesprächen positiv ausgegangen ist

Die Entscheidung ist am 25. Juli 2020 gefallen, wo Sylvia mir zu meinem Geburtstag das hier geschenkt hat:

Grund für das Ja:

  • Haus ist bezahlt
  • Kinder sind aus dem Haus
  • Es zeichnet sich ab, dass die Aktivitäten aus meiner Selbstständigkeit nicht mehr lange den gewohnten Ertrag bringen werden
  • Die zu erwartende Pension (immerhin schon in 5 Jahren) würde es schwierig machen, das Haus UND unser Lebensstandard zu halten

Vom Start zur Entscheidung

Im Februar 2019 bei einem Besuch auf der schönen Insel Koh Mak beschloss ich mein langjähriger Traum eines Resorts in Thailand umzusetzen.

Von den sehr vielen Inseln die ich besucht habe, hat mit Koh Mak immer am besten gefallen. So sehr dass ich schon weit über 10 mal hier war.

Die Insel im Osten von Thailand, direkt an der Kambodschanischen Grenze, erfüllt die meisten Kriterien die ich mir für das Projekt vorgenommen hatte.

Die 7,2 x 5,5 km große Insel (etwa 14 Quadrat Kilometer) hat die perfekte Größe. Nicht so groß dass Touristen mit dem Auto rumfahren würden aber trotzdem groß genug um eine gute Infrastruktur zu haben

Ein Grundstück habe ich mir auch schon ausgesucht:

3.200 Quadratmeter. Sehr leichte Hanglage. Ruhige Gegend

Nun kommt die erste große Hürde. Zu Hause ist noch meine Frau Sylvia… Die müsste ich für das Projekt auch gewinnen…