Pattaya und Umgebung

In Pattaya hat mich Marcus wie angekündigt rumgeführt und all die einschlägige Geschäfte gezeigt wo Du alles westliche bekommst. Dabei geht es mir hauptsächlich um gutes Rind- Fleisch, was auf Koh Mak so gut wie gar nicht und in Tart kaum zu bekommen ist.

OK. Es gibt auch andere Dinger die sind interessant

Auch kaufe all die knusprigen und all die mit Nüssen.

Aber das hier, das hat mich überrascht:

Chicco d’oro!

Für die nicht-Schweizer Leser: Chicco d’oro ist eine Kaffee Sorte aus dem Tessin. Dass dieser Kaffee es bis nach Pattaya geschafft hat ist schon verwunderlich.

Wein kriegst Du in Thailand auch. Ist aber eine teure Angelegenheit weil heftig besteuert. Eine normale Flasche (irgend ein Rotwein aus Australien) kostet um die 700 Baht pro Flasche. Also fast 20 Euro.

Es geht auch für 60 Euro die Flasche. Chateuneuf du Pape

Marcus hat mir auch Sai Kaew Beach gezeigt. Ist in einem Militärgebiet. Aber ein sehr schöner Strand. An dem Wochenende waren wirklich viele Thais dort unterwegs. Wir beide die einzigen Farangs. Ich bin hinter der Kamera aber Marcus ist zu sehen. Versuche ihn mal zu finden :-). Siehe hier das Panoramafoto. Momentaufnahme wo die Thais mal unter sich sein dürfen.

Ach so ja. Da war noch die Affige Angelegenheit beim Parken.

Am Sai Kaew Beach waren hunderte von den Gefährten 🙂

Und warum Thais ferngesteuert Auto fahren? Ganz einfach: Du kennst die Elektroautos für Kinder (ich würde ein Tretauto vorziehen, aber OK)? Die Thais treiben es auf die Spitze und machen die Dinger ferngesteuert. Das Kind sitzt drin und der Vater steuert. Da hat wenigstens er Spaß. Das Kind lernt dabei autonomes Fahren und kann gedankenlos durch die Gegend schauen.

Wenn es mein Produkt wäre, würde ich statt der plumpen Fernbedienung das ganz per Handy App gesteuert machen. Mit GPS Tracking um im nachhinein nachvollziehen zu können wo lang man gefahren ist, automatische Abschaltung wenn das Fahrzeug zu weit entfernt vom Handy ist, Interkom mit dem Kind, Reichweiten Anzeige und und und… Wer hat gesagt “Gibt es schon!“??

Und beim nächsten mal erfährst Du mehr über den Körper von Marcus und warum wir uns eine Zentralheizung angeschafft haben.

Heute mal wieder Lichtbilder

Hab ich euch schon erzählt von Ja-a? Ich glaube ja. Sie erweist sich als eine riesen Hilfe. 15 Jahre als Dolmetscherin bei der US Armee (Thai – Englisch) haben ihr sicher geholfen die Ausländer besser zu verstehen und nicht nur platt zu übersetzen sondern auch das Gesagte im richtigen Ton verständlich rüber zu bringen.

Da sind die beiden

Nach etlichen Schwierigkeiten betreffend dem Handlauf rund um das Restaurant und der Treppe nach oben wurde ein Weg gefunden das Ganze stabil zu machen. Bei der Umsetzung hapert es noch. Weil wo der Handlauf hinführen wird??

Am 3. April bin ich nach Bangsaray (südlich von Pattaya) gefahren. War eingeladen zu einer Eröffnungsfeier. Habe die Gelegenheit genutzt um am Folgetag den Marcus zu treffen der in Pattaya so zu sagen groß geworden ist. Er hatte auch auf Koh Mak ein Restaurant betrieben und wollte mir die ganzen Geschäfte zeigen wo man all das kaufen kann was man auf dem Festland in Trat (und erst recht nicht auf Koh Mak) nicht bekommen kann.

Am Pier ein Blick auf unseren 3.000 Liter Tank.

Sylvia wird sich drum kümmern den ans sichtige Ort zu verfrachten. Fotos beweisen dass es geklappt hat

Süß die Arbeiterin die ein Nickerchen hinlegt. Das entladen des Isolierungsmaterials war kräfteraubend

Au dem Weg nach Pattaya (3 1/2 Stunden) an einer Raststätte angehalten um etwas zu essen. Bin ja mittlerweile gewohnt dass das Angebot hier etwas anders ist. Aber ich habe da wirklich nichts gefunden und bin mit einer Tüte Chips, eine Coke und einer Rolle Oreos wieder ins Taxi gestiegen. Aufgefallen ist mir auf der Raststätte nur das hier

Wenn 4 Thais locker auf eine normales Moped passen, wie viele passen denn hier?

Meine Rettung nahte kurz danach. Etwas essbares! Ja! Wir sind wieder in der Zivilisation!?

Und wenn Du dachtes “Die werden wohl hier nicht mit “Menü?” kommen wenn Du ein Big Mac und eine Cola bestellst: richtig. Machen sie nicht. Sie fragen “Set?“. Du antwortest: “Mai Chai. Nüng Big Mac, Nüng Coke Krab” -> “Nein. Ein Big Mac, eine Coke, Danke“. Und was bekommst Du? RICHTIG! ein Set. Wie hast Du das gewusst?

Aufgefallen ist mir auch die Kommunikationskonsole der Taxifahrerin. Sie ist wirklich mir 4 Handys klar gekommen.

Zugegeben: die Fahrqualität hat darunter gelitten wenn Sie ständig ihr Ohrstöpsel hin und her gesteckt hat wo gerade ein Gespräch kam. Eins der Gespräche war offensichtlich immer an (das auf dem mittig oben rechts), weil dort hat sie immer wieder zurückgesteckt und einfach sporadisch irgend etwas gesagt hat ohne das Handy berührt zu haben. Also im Dauergespräch mit irgendjemanden. Vermutlich Mutter oder anderer Verwandte.

In Pattaya herrschte Ruhe. Die berühmtberüchtigte Walkingstreet soll komplett geschlossen sein (wird derzeit woanders in Pattaya wieder aufgebaut. Der Bürgermeister will aus Pattaya ein Neo Pattaya machen. Viel Glück).

Hier ein Blick auf Pattaya von Bangsaray aus. Ausländer weit und breit nicht zu sehen.

Die Thais haben die Strände für sich.

Warum Autos parken eine affige Angelegenheit sein kann und warum Thais ferngesteuerte Auto fahren, das erfährst Du im nächsten Blog 🙂

Das Land des Lächelns

Thailand wird das Land des Lächelns genannt. Mit Recht.

Nach mehr als einem Jahr hier auf Koh Mak ist mir das so richtig bewusst geworden. Mit Lächeln erledigst Du ganz viele Dinger die in Deutschland (und anderswo) mit Ärger “gelöst” werden.

Ein Beispiel: Du fährst mit deinem Moped auf der Straße und einer kommt aus dem Hof eines Hotels ohne zu schauen und stoppt in aller letzten Moment. Der Unfall wird vermieden.

  • In Deutschland: Hupen, Ärger, Schimpfen, Fluchen, Drohgebärde. Danach weiter fahren und sich noch länger über die Situation ärgern. Zu Hause angekommen seinem Partner empört von dem Vorfall erzählen und wenn es passt am Tag danach noch bei der Feuerwehr oder dem TuS berichten.
  • In Thailand: sich anschauen, lächeln, zuwinken, weiterfahren. Wenn du den anderen Fahrer nicht kanntest kennst Du ihn jetzt und lächelst ihn umso mehr an wenn Du ihm das nächste mal begegnest.

Warum sich ärgern das fast ein Unfall passiert ist? Freu Dich doch das keiner passiert ist

Dieses “sich anlächeln” ist ansteckend. Ist mir erst in den letzten Wochen bewusst geworden. Ich fahre ganz alleine durch den (Kautschukbaum-) Wald mit niemanden weit und breit und “ertappe” mich wie ich dabei ein Lächeln auf dem Gesicht habe. Glaub mir: es macht vieles einfacher. Vor allem wirst Du hier viel besser und schneller akzeptiert.

Du bemerkst es an vielen Ausländer die hier Urlaub machen: sie fahren mit todernstem Gesicht durch die Gegend. Regelrecht angestrengt. Aber auch Ausländer die schon lange hier wohnen (und es besser wissen müssten) können es nach Jahren nicht.

Wenn Du ein Arbeiter nach dem Preis für eine Arbeit fragst und er dir das doppelte des üblichen Preis nennt:

  • In Deutschland: Ärger, “Du hast sie wohl nicht alle”, abwinken, den Freunden empört von dem Vorfall berichten, nie wieder mit dem Arbeiter etwas tun und Jahre danach noch Freunde warnen was das für einer ist.
  • In Thailand: den Arbeiter anlächeln, sich freundlich bedanken und erklären Du hast nicht so viel Budget um das so erledigen zu lassen. Vorteil: Du machst Dir kein Feind und ein anderes Mal wirst Du ihn vielleicht brauchen weil er der einzige ist der das machen kann und er mittlerweile seine Preise “angepasst” hat. Darüber hinaus hast Du ihn nicht beleidigt und er hat dadurch nicht sein Gesicht verloren (ganz wichtig!).

Auf jeden Fall fahre und laufe ich mittlerweile lächelnd durch die Gegend. Du kreuzt ein völlig Unbekannter und lächelst ihn an. Er lächelt zurück. Auch wenn es eine Frau ist: das wird nicht als Anmache gesehen.

(Entschuldigung wenn ich hier alles in der “Er” Form geschrieben habe. Gender korrekte Schreibweise war mir zu aufwendig. Krieg ja das normale Deutsch grad so hin)

Eins ist sicher: wenn Du in Deutschland so lächelnd durch die Gegend läufst und alle (auch Unbekannte) so anlächelst wird sofort an Deinem geistigen Zustand gezweifelt. Sitzt Du in der S-Bahn mit einem Lächeln auf dem Gesicht denkt man vermutlich Dir fehlt was.

Wenn Du also der Sylvia über den Weg läufst demnächst (Sie fliegt morgen nach D für 2 Monate) und sie dabei durch die Gegend grinst: hat sie auf Koh Mak gelernt. Tut nicht weh und macht vieles einfacher.

Übrigens: der Spruch “Für ein Lächeln brauchst Du 17 Muskeln und für ein ernstes Gesicht 43″ ist Blödsinn. Schon alleine durch die Tatsache dass wir nur 26 Gesichtsmuskeln haben. Das ist also kein Grund das Lächeln dem Ernst sein zu präferieren. Und sogar wenn es umgekehrt wäre: Lächeln ist immer noch besser.

Da war noch die Geschichte mit dem Modell unseres Restaurants.

Du erinnerst Dich (September 2020) als wir eine Zeremonie abhalten mussten weil wir die Geister nicht vorab um Verzeihung gebeten hatten als wir das Lagerhaus einfach rücksichtslos auf das Land gestellt haben? Mit der Zeremonie ist auch verbunden, dass wir den Geister ein neues zu Hause geben.

So ein Geisterhaus (San Phra Phum – ศาลพระภูมิ) sieht meisten so aus:

Gefallen tun mir die Häuser nicht. Sehen alle gleich aus.

Also habe ich die Mönche gefragt, ob etwas dagegen sprechen würde, mal was anderes zu machen. Dagegen spricht nichts wurde mir erklärt. Also gibt es demnächst eine Zeremonie hiermit:

Bilder der Zeremonie werden folgen.

PS: Geisterhäuser sind nur die die auf 4 Füßen stehen. Dürfen nicht an einem Ort stehen wo der Schatten des Hauses fallen könnte. Warum die Mönche nichts damit zu tun haben, das erkläre ich Dir wenn die Zeremonie stattgefunden hat.

Endlich können wir rausschauen…

…weil wir haben nun Fenster 🙂

Und so arbeitet ein Fensterbauer
Schöne Aussicht aus dem Bad

Und übrigens haben wir nun auch Strom und Internet im Haupthaus. Es fehlen nur noch die Gäste.

Was da runterhängt ist für Lautsprecher und TV

Der Baumensch hat nicht schlecht gestaunt. Sowas hätte er noch nicht gesehen.

Und so übernachtet ein Fensterbauer
Und der Rest der Mannschaft

Immer wieder erstaunlich die Präzision bei bestimmten Arbeiten. Dort wo in Deutschland ein Zollstock zur Hand genommen wird, muss hier der Laser dran glauben.

Die Röhre ist bestimmt gerade

Und ja, ich hatte erwähnt dass wir den Poolboy bereits eingestellt haben. Hier ist er bei der Arbeit.

Im nächsten Beitrag mal etwas über das Land des Lächelns und wie man damit angesteckt wird. Darüber hinaus warum wir ein Modell des Hauptgebäude haben anfertigen lassen.

Fenster!

Ja. Endlich ist es so weit: wir bekommen Fenster und Elektrik. Na ja: wenn die Baufirma am 31.3 mit dem Hauptgebäude (laut Vertrag) fertig sein wird ist es ja auch langsam Zeit 🙂

Wir haben einen Baum fällen lassen. Das wird auch auf Thai gemacht. Arbeistsicherheit: Fehlanzeige.

Ich hatte mich gewundert dass es beim Sägen so lange gedauert hat. Von einer Motorsäge würde man erwarten dass es schnell geht um ein paar Äste abzutrennen. Als er dann runterkletterte und mit einer Feile am Sägeblatt rumgewerkelt hat, da wusste ich warum das Gerät stumpf ist.

Normal nutzt seine Frau die Feile für die Fingernägel

Und noch etwas zum Thema Arbeitssicherheit: so wird hier eine Baustelle abgesichert:

No comment

Auf der Baustelle wird in dieser Reihenfolge gearbeitet:

Finishing an der Außenhaut
Löcher klopfen für den Handlauf
Der so montiert wird dass der Handlauf gut 10 cm hin und her wackelt

Durfte abmontiert werden und verbessert werden.

Das Leben auf der Insel geht ruhig weiter. Hier ein Detail aus der Toilette des Food Garden

Cool Befestigung für die Podusche 😉

Ein Highlight war die Öffnung der Kaklai Bar von Rainer. Knapp 100 Anwesende.

Und hier ein Paar Bilder der Anlieferung der Fenster. Das passiert mit dem Holzboot (was ei nTag Verspätet ankam weil die Lenkung gebrochen war.

Vor 10 Jahren gab es keine Barge. ALLES wurde mit den Holzbooten transportiert. Ein Haus der Größe von unserem hat dann schon mal 100 Bootsladungen “gekostet”. Alles von Hand abgeladen. Viel Spaß.

Morgen erfährst Du wer in unserem Empfangsbüro schläft und warum wir bereits ein Poolboy haben

Das Wasserbett

In Thailand (in den meisten Resorts so gesehen) ist das Bett eine feste Fläche (Brett/Beton) und darauf eine 20 (und mehr) Zentimeter dicke Matratze. Oft noch mit einer zusätzlichen Auflage. Lattenrost? Fehlanzeige. Wenn Du nicht gerade eine Federkernmatratze hast wie wir derzeit in dem Miethaus, wo jede Bewegung zwischen den da liegenden übertragen wird, dann ist das alles kein Problem und ganz angenehm zum liegen.

Also haben wir uns ein Bett aus Beton bestellt. Sie hier die Schritte.

  • Erstens wird ein Verschalung gebaut
Unten zwei Reihen Bausteine. Dann eine Holzkonstruktion als Stütze

Die Umrandung ist aus edlem Holz. Das wird so zu sagen der Bettkasten.

Du bemerkst dass in das Holz der Umrandung Nägel geschlagen wurden. Erkläre ich gleich.

Dann Eisen zur Stärkung

Die Röhrchen sind für etwas Lüftung später.

Danach wird einfach Zement gegossen

Jetzt machen sich die Nägel bemerkbar. Die “verschweißen” sich mit dem Beton und die Seitenhölzer werden nie abfallen.

Und dann, dann hast Du ein Wasserbett

Und das Wasserbett sieht zum Glück nach dem Trocknen (und streichen und Lackieren) so aus:

Kosten: THB 4.000 für die Arbeit, THB 500 für das Edelholz, THB 400 für Zement, Sand, Kies, Lack und Farbe. Also ca. 130 Euro. Geht beim Schwedischen Möbelhaus auch billiger aber das hier geht nie kaputt (kann man aber auch nicht umziehen).

Da war dann och die Geschichte mit dem Spachtel. Ein Spachtel sieht in der Regel so aus:

In Thailand aber auch so:

Wer sagt hier das wäre ein kaputter Flip Flop? Das ist ein Spachtel!

Und dann noch ein Paar Worte über unsere neue Mitarbeiterin. Ja-a (Dscha-ee) ausgesprochen). Sie war 15 Jahre lang Dolmetscherin (Thai – Englisch) für die US Armee und ist nun hier und unterstützt uns mit der Kommunikation hauptsächlich mit dem Bau-Team aber auch mit dem Locals und Behörden. Nach einer Woche Zusammenarbeit sind wir sehr erfreut endlich eine Übersetzerin zu haben die in der Lage ist, nicht nur einfach zu übersetzen, sondern den Kulturunterschied zwischen den zwei Sprachen/Kulturen zu berücksichtigen. Wir denken uns: wo ist das Problem? Übersetze Deutsch nach Englisch oder Französisch oder sonst irgend eine Sprache. Geht doch einfach. Das ist aber nicht der Fall mit Thai. Wegen der Sprache nicht und wegen der Kultur nicht. Dem Thema widme ich demnächst eine gesonderten Blog.

Morgen erfährst Du wie hier Motorsägen scharf gemacht werden und wie man Baustellen sicher absichert.

Hirsch im Garten

Hatten wir. Wirklich

OK. Nicht ganz ernst. Ernst ist aber: habe neulich ein Reh gesehen. Die komemn tatsächlich von der nahen Insel Koh Kradat angeschwommen, wenn das Futter dort in der Trockenzeit zu neige geht. Da müssen die immerhin über 1 Kilometer im Meer schwimmen.

Und da war das mit den Türrahmen. Als ich neulich auf der Baustelle war sehe ich das hier:

Cool oder? Siehe Detail

Da haben die:

  • Die Holztürrahmen eingebaut
  • Drum herum mit Zement gefüllt
  • Alles geschliffen
  • Wand und Rahmen mit Vorstreichfarbe behandelt
  • Wand und Rahmen zwei mal gestrichen
  • Türe eingebaut…
  • …und festgestellt dass der Rahmen speziell unten 1 cm zu eng ist
  • Nun wird alles fachgerecht aufgekloppt, mit Holzmasse aufgefüllt, neu grundiert und neu gestrichen.

Der eine Zentimeter der dem Rahmen nun fehlt (unten im Vergleich zu oben) wird irgendwie mit Farb auf der Wand “korrigiert”

Übrigens wurde mir erklärt dass der Rahmen schuld ist. Der wäre schlechte Qualität. Klar. Hatte ich mir auch gedacht.

Bei uns macht die Gastronomie auch zu. Die Notbremse wird aber nur punktuell gezogen. Und es ist nicht Corona sondern Chang bedingt:

Morgen (oder Übermorgen oder so) erfährst Du warum wir ein normales Bett bestellt haben und ein Wasserbett bekommen haben und wie ein Thailändischer Spachtel funktioniert

Bin stolz auf mich

Weil ich es halbwegs hinbekommen habe, meine Zusage zu halten. Ich hatte ja versprochen, jeden zweiten Tag ein Update zu posten. Hab ich gut gemacht 😉

Du erinnerst Dich an die Steine die vom LKW gefallen waren? Das war am 26. Januar

Das “Problem” wird auf Thai Weise gelöst. Man holt sich was man gebrauchen kann und um den Rest kümmert sich die Zeit bis man es wegkehren kann.

Jede Wette DU kannst die Reste im November noch sehen wenn Du uns besuchen kommst :-).

Hier eins der vielen Mopedbilder”. Hier wird alles mit dem Moped transportiert. Vielleicht stelle ich mich ein Tag lang an den Straßenrand und fotografiere alles was vorbei fährt. Das gibt genügend Stoff für eine Abend füllende Sendung

Unser Rondell nähert sich der Fertigstellung. Mit einem Fachgerechtem Gerüst wird die Außenseite verputz.

Und auf dem Grundstück wurde gebohrt. Nach Wasser. Das (haben sie mir garantiert)finden Sie in 40 Meter Tiefe. Perfektes Wasser im felsigen Boden.

Wie könne ndie das wissen? Eigentlich einfach. Es werden zwei Metallstäbe in den Boden gesteckt in jeweils 8 Meter Anstand. Die Stäbe sind mit einem Messgerät verbunden. Die Stäbe werden nach und nach auf einer Linie um 8 Meter versetzt. Das misst Ultraschallwellen und es generiert daraus so eine Grafik:

Dieses Bild ist hier entstanden. Es ist praktisch eine 32 Meter lange “Scheibe” auf 200 Meter Tiefe des Bodens. Siehe blaue Linie

default

Und in der Tat, wenn man das als Leihe drauf schaut, hat man den Eindruck dass die eine Blaue Blase links oben auf dem Bild eine fette Wasserblase sein muss.

Das kam dabei raus:

Und weil die Vereinbarung die ist, dass sie Wasser finden müssen sonst bezahlen wir nicht, bohren sie halt weiter (weil obiges ist kein Wasser). Hatte mir schon gedacht das Projekt umzupolen und ein Wellness Institut mit Fango Anwendungen anzubieten.

Bei 70 Meter als der Fango aussah wie ein Rotwein-Erde Gemisch, da haben sie aufgehört.

Sie sind nun auf die andere Grundstückseite gewandert. Hier:

default

Haben dort dieses Ultraschallbild gemacht und angefangen zu bohren.

Bei 95 Meter (mit Erde-Rotwein Matsch) haben sie abgebaut und woanders Löcher auf der Insel gebohrt. Da sie nur Bohrrohre für 100 Meter hatten haben sie 15 neue Rohre bestellt und wollen wieder kommen und nach obiger Grafik auf 120 Meter gehen. Bin gespannt.

Nächstes mal erfährst Du dass wir ein Hirsch im Garten hatten und warum Türrahmen hier immer enger als die Türe gebaut werden.

Der Glaube kann Türen versetzen

Es gibt ja Pläne. Und wir haben eine super Baufirma. Aber Fehler passieren doch. Ist aber nichts anderes als in Deutschland auch.

Als ich neulich zur Baustelle kam, sah ich das hier:

Was ist dabei? Die Türe dort ist die Türe zum Badezimmer. Müsste aber im Schlafzimmer sein. Hier:

Aber alles kein Problem. Der Glaube kann Türen versetzen. Das wurde dann auch gemacht.

Ähnlich erging es den Fliesen auf dem Weg rund um das Gebäude. Der Fliesenleger hatt nicht sein bester Tag. Erst fiel mir an einer Ecke diese Seltsam geschnittenen Fliesen auf

Warum wurde die Fliesen so geschnitten? Und die Richtung des Musters ändert sich. Na dann schauen wir mal auf der anderen Seite

OK. Der Richtungswechsel des Musters macht sich schon “ein bisschen” bemerkbar. Es sind übrigens die gleichen Fliesen.

Das muss raus

Der Vormann persönlich hat sich um das wegklopfen gekümmert. Ist so wenn man nicht aufpasst.

Und das mit dem Ort wo ich schon (mehrmals) war: Koh Kradat. Kradat heißt Papier. Weil die Insel so flach ist. Wird auch die Rehinsel genannt. Der damalige Besitzer soll dort Rehe ausgesetzt haben für die Jagd und er soll auch damals die Insel in einem Kartenspiel verspielt haben. Die Insel kannst Du übrigens kaufen. 190 Millionen Euro für knapp 2 Quadratkilometer. Der ununterbrochene Sandstrand ist 6,5 Kilometer lang.

Na ja. Auf jeden Fall war ich wieder mal da. Hier der Beweis

Und wie geschrieben waren ein Paar andere ach da:

Und morgen erfährst Du wie die Geschichte zu Staub verfällt und wir für nix und aber nix zwei 90 Meter tiefe Löcher auf dem Grundstückgebuddelt haben

Erst heute mehr

Vorgestern übersehen dass ich gestern zum Festland fahren musste. Wieder mal einkaufen. Daher erst heute wieder gebloggt.

Was habe ich geschrieben? Wir haben die Sonne aufgespießt? Haben wir:

OK. Das Foto hat keine Sylvia QUalität. Bin aber trotzdem Stolz 🙂

Auf der Baustelle geht es langsam weiter. Mittlerweile ist alles gefliest. Hier ein Blick in die Küche am 24.2

Auf der Baustelle wurden antike Freskos gefunden. Ich konnte aber verhindern dass deswegen ein Baustopp verhängt wird

Derzeit sind weniger als 30 Farangs (Ausländer) auf der Insel. Einer davon ist der Schweizer Markus. Nur 3 Blogleser (die derzeit nicht auf Koh Mak sind) kennen ihn.

Macht sich gut mit 60 😉

Ein weiterer Ausländer ist der Roberto (zusammen mit Luca bildet er die italienische Front). Wir waren beim Abendessen eingeladen. Roberto ist ein Genießer. Und wir haben mit genossen 🙂

Sylvia on Fire

Immer wieder schön: am Dienstag ist der Pflichttermin zum örtlichen Markt. Da kaufst wirklich nur was Du brauchst (in kleinsten Mengen). Mehr als 150 Baht (4 Euro) kommen da selten raus.

Es gibt aber auch Dinger, die kaufen wir nicht

Morgen erfährst wo ich war. An einem Ort, da waren schon Barjo, Werner, Siggi, Gigi, Sylvia, Raoul und Luca (nur der Raimund nicht. Mit ihm war ich noch nicht im Osten. Das müssen wir baldmöglichst ändern). Du erfährst auch warum der Bauunternehmer sich spezialisiert im Fliesen entfernen und wie locker flocker er Türen versetzen kann.